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28.01.2022 - Erding

Richtig heizen im Winter - sechs Tipps für den Umweltschutz

Quelle: Sabine Lanzner / Braunkohlebriketts im Baumarkt

BUND Naturschutz hilft Heizkosten zu sparen und damit die Umwelt zu schützen. Jedes Grad zählt - und die Wahl des richtigen Energieträgers.

Die Energiepreise in Deutschland sind in den letzten Monaten auf Rekordwerte gestiegen, bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung liegen die Gas-Kosten derzeit bei ungefähr 110 Euro pro Monat. Wer kann, weicht da auf den Kamin- oder Schwedenofen aus. Am glücklichsten sind die, die eigenes Holz aus dem Wald dafür nutzen können. Aber auch das Verbrennen von Holz ist nicht wirklich umweltfreundlich, denn dabei entsteht eine relativ hohe Belastung der Luft mit Feinstaub, der oft nicht nur mit technische Messgeräten sondern auch mit dem menschlichen Messgerät Nase leicht zu detektieren ist.

Besonders fragwürdig wird die wohlige Heizwärme, wenn man sie mit Braunkohlebriketts erreicht. Hier kommen zum Feinstaub noch die Naturzerstörung durch den Tagebau und ein beträchtlicher CO2-Ausstoß dazu, der wie bei der Verbrennung von Gas und Öl unserem Klima schadet. Und sogar wer an der Erdinger Fernwärme aus der Tiefebohrung hängt, kann ein nicht ganz ruhiges Klimagewissen haben: es wird nämlich mit Erdgas nachgeheizt, weil die Wärme des geförderten Wassers nicht ganz ausreicht.

Am Klimafreundlichsten heizt man derzeit mit einer Wärmepumpe, vor Allem, wenn man diese mit „grünem“ Strom aus betreibt.

Aber auch ohne große Investition in eine neue Heizung kann man mit einigen wenigen Maßnahmen die Heizkosten erheblich verringern und damit zugleich das Klima schützen. Die Kreisgruppe Erding des BUND Naturschutz in Bayern gibt folgende Tipps fürs effektive Heizen:

1. Jedes Grad zählt

Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund sechs Prozent Energie!
Deshalb sollte man genau überlegen, wie warm ein Raum tatsächlich sein muss. In der Küche reichen oft schon 18 oder 19 Grad, da Herd und Kühlschrank mit heizen. Im Schlafzimmer genügen sogar schon 17 Grad, um eine geruhsame Nacht zu haben. Die Ersparnis ist enorm: Wer in einer 100-Quadratmeter-Wohnung die Temperatur nur um ein Grad senkt, spart knapp sieben Euro Gaskosten im Monat, wird die Heizung noch weiter runtergedreht erhöht sich die Ersparnis entsprechend.

2. Das Thermostatventil nicht voll aufdrehen

Egal, ob der Heizkörper auf fünf oder drei gestellt wird, der Raum heizt gleich schnell auf - nur auf fünf wird viel mehr Energie verbraucht. Die Stufen des Thermostatventils stehen nur für die Höchsttemperatur, die erreicht werden soll. Auf Stufe drei heizt man beispielsweise auf angenehme 20 bis 21 Grad.

Stufen an der Heizung bzw. auf dem Thermostatventil:
• * (Sternchen): ca. 5 Grad, Frostschutz
• Stufe 1: ca. 12 Grad
• Stufe 2: ca. 16 Grad
• Stufe 3: ca. 20 Grad
• Stufe 4: ca. 24 Grad
• Stufe 5: ca. 28 Grad

3. Nachts Rollläden runter

Richtig heizen im Winter heißt vor allem, möglichst wenig Wärme entweichen zu lassen. Um den Wärmeverlust über die Fenster zu verringern, sollten daher bei Einbruch der Dunkelheit die Rollläden runtergelassen und Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden.

4. Nachts und wenn niemand in der Wohnung ist: Heizung runter!

In der Nacht sollte die Raumtemperatur etwa im Wohnzimmer um etwa fünf Grad reduziert werden. Steht sie tagsüber auf dreieinhalb sollte sie also auf zwei runtergedreht werden. Bei modernen Fußbodenheizungen mit elektronischer Steuerung sollte man analog entsprechende Einstellungen vornehmen. Achtung: Die Heizung nicht komplett runterfahren! Auch nicht, wenn die Wohnung für einige Tage nicht bewohnt ist. Die Wohnung und auch das Mobiliar kühlen zu sehr aus und es dauert umso länger, wieder eine wohnliche Temperatur in den Raum zu bekommen. Das kostet jede Menge Energie.

5. Stoßlüften statt Dauerkippen

Neben dem richtigen Heizen ist auch das richtige Lüften enorm wichtig, um Energie zu sparen. Ziel ist ein effizienter Luftaustausch in möglichst kurzer Zeit. Das geht am besten, indem man morgens und abends für ein paar Minuten die Fenster weit öffnet – am besten Querlüften. Bei Kippfenstern dauert der Luftaustausch sehr lange, die Wohnung kühlt aber trotzdem aus, vor allem das Mauerwerk um das Fenster herum, was wiederum bewirkt, dass sich der Raum nach dem Lüften langsamer wieder aufheizt. Wichtig beim Stoßlüften: Vorher das Thermostatventil herunterdrehen!

6. Dämmung verbessern

Am wenigsten Energie fürs Heizen braucht man, wenn das Haus keine Energie verliert. Je besser die Dämmung und je energiesparender die Fenster sind, desto mehr sinkt der Energieverbrauch fürs Heizen. Bitten Sie Ihren Vermieter hier um Verbesserungen oder nutzen Sie Ihre Möglichkeiten als Hausbesitzer. Der Staat bietet dafür attraktive Förderungen.

Quelle: Bund Naturschutz, Ortsgruppe Erding

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