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Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer
Quelle: Gaby Günter / Die Preisträger
Landrat Martin Bayerstorfer überreicht sechs, im Ehrenamt tätigen Bürgerinnen und Bürgern das Ehrenzeichen und den Verdienstorden des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Ohne ehrenamtliche Arbeit würde es viele Vereine und Organisationen garnicht geben. Um diese zu würdigen, wurden sechs Bürgern für ihre ehrenamtlichen Verdienste im Landratsamt Erding ausgezeichnet.
Folgende Bürgerinnen und Bürger verdienen eine hohe Anerkennung und wurden für ihre Dienste und oft jahrelangen Projekte geehrt:
Horst Belling
Horst Belling war 30 Jahre lang Vorsitzender des Kulturvereins Landkreis Erding, wo er viele Veranstaltungen wie die „Erdinger Kulturnacht“, die „Bairische Weihnacht“ oder Opernaufführungen organisierte. Er kümmerte sich auch darum, dass der Erlös der Veranstaltung jährlich gemeinnützigen Zwecken im Bereich der Kultur zu Gute kam. Außerdem war er 20 Jahre lang Justiziar und Ansprechpartner beim Bayerischen Roten Kreuz Erding. Das Eintreten für die Schwachen und Hilfsbedürftigen, war und ist ihm ein Herzensanliegen. Zudem war er 10 Jahre lang im Erdinger Hospizverein und beim Beirat der Kreisverkehrswacht Erding aktiv. In der evangelischen Kirche in Erding gehörte er bis 2018 dem Kirchenvorstand an.
Wilhelm Ertl
Wilhelm Ertl ist seit mehr als siebzig (!) Jahren aktives Mitglied beim Trachtenverein D’Autaler in Hohenlinden und war dort mehr als vierzig Jahre Vorplattler. Mit der Begeisterung für die Bayerische Kultur brachte er Jugendlichen das Tanzen und „Schuhplattln“ bei. Bei den Hohenlindner Trachtlern unternimmt er aktuell noch viel mit Kindern. Er fährt ausnahmslos jedes Jahr mit ihnen zum Schmied-von-Kochel Gedenken nach München. Für die jungen Mitgliedern ist er der „Trachtenopa“, der für jede Gaudi zu haben ist. Er ist ein bekanntes Urgestein in der Trachtler-Szene und mit seiner Leidenschaft hat er zwei Generationen, nämlich Sohn Robert und Enkel Luis angesteckt. 1994 brachte Wilhelm die bayerische Tradition des Schuhplattelns in die Vereinigten Staaten und trat mit anderen Musikanten in North Carolina auf.
Babette Illner
Babette Illner gehört seit 31 Jahren dem Heimat- und Verschönerungsverein Taufkirchen (Vils) an. Dort gründete sie im Jahr 1990 mit 38 Mitgliedern die Abteilung Gartenbau, wo sie 18 Jahre lang Vorsitzende war und bei der jährlichen Pflanztauschaktion die Mitglieder berät. Außerdem bietet sie jährlich Wildsträucher-Wanderungen an.
Heute ist sie immer noch als Gartenpflegerin aktiv und besucht auch regelmäßig Weiterbildungsseminare. Sie besitzt nicht nur ein großes Fachwissen über die gesamte Pflanzenwelt.
Sondern ist auch aktiv dabei, wenn es um die Bepflanzung des Kreisels und der Verkehrsinseln in Taufkirchen geht.
2006 gründete sie eine Kinder- und Jugendabteilung, wo sie Ferienprogramme, Wanderungen und Basteleien mit den kleinsten organisiert.
Hubert Kemper
Hubert Kemper ist seit 1988 aktives Mitglied des Heimat- und Verschönerungsvereins Taufkirchen (Vils) und übernimmt dort die Pressearbeiten. Zu den Jubiläen des Vereins verfasste er Festschriften und die Chronik. Er war einer von drei Autoren des Schlossbuches, das 2008 vorgestellt wurde.
Er organisiert jährlich Vereinsausflüge und Führungen in Kirchen und Schlössern.
Amalie Rust
Amalie Rust ist seit 23 Jahren Mitglied des Gartenbauvereins Sankt Wolfgang, wo sie 20 Jahre lang das Amt der Jugendleiterin ausübte und anderen Gartenbauvereinen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit Ratschläge gab. Außerdem ist sie Protokollführerin, Vortragende bei Versammlungen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins. Durch sie wuchs die Kinder- und Jugendgruppe auf über 130 Mitglieder an. Sie machte mit den kleinen Bastelnachmittage und kümmerte sich um das Verkaufsangebot, für das sie zum Beispiel verschiedene Brotaufstriche machte. Weiterhin organisierte sie mit viel Freude Ausflüge, Ferienprogramme und Nikolausfeiern.
Alfred Schober
Alfred Schober ist seit 1995 Mitglied im Blauen Kreuz in München und dort in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich tätig. Er gründete im Jahr 1987 eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke in Bogenhausen. 1992 gründete er eine weitere Selbsthilfegruppe in Taufkirchen (Vils). Eine dritte Selbsthilfegruppe gründete er 2004 in Erding. Mit dieser steht er heute noch in Kontakt. Außerdem war er 12 Jahre lang im Vorstand für das Bauwesen im Blaukreuzhaus Rauschberg zuständig.
2005 war Alfred Schober als Suchtberater bei der Bayerischen Versicherungskammer tätig und nahm sich die Zeit hilfsbedürftigen zu helfen. In seine Arbeit hat er immer Herz und Verstand eingebracht. Er ist noch heute Mitglied des BKM e.V.