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Bei seiner Eröffnung am 29. Mai 1968 war das Taufkirchener Waldbad das erste beheizte Freibad im ganzen südbayerischen Raum. Seitdem bietet es ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein. Finanziert wurde die Freizeiteinrichtung damals überwiegend aus Eigenmitteln der Gemeinde, weshalb sich die Bauzeit über drei Jahre erstreckte.
Die Investition hat sich jedoch wirklich gelohnt. Auch heute ist das Familienbad mit einer Wasserfläche von rund 3.300 qm und den ausgedehnten Liegeflächen (ca. 17.500 qm) an heißen Tagen eine echte Attraktion und ein Besuchermagnet.
Jung und Alt lieben das kühle Nass und nutzen die großen Becken zum Planschen und Schwimmen. Auch sportlich kann man unterwegs sein: Im 50 Meter-Schwimmerbeckenmit angrenzendem Sprungbecken wurden schon mal Schwimmrekorde aufgestellt.
In den vergangenen 50 Jahren waren die Gemeinde und das Waldbadpersonal, allen voran der ehemalige Bademeister Alfred Kobeck und sein derzeitiger Nachfolger Ralf Alscher, stets bestrebt, die Attraktivität des Bades zu erhalten und auszubauen, ganz im Sinne der Badegäste aus der Vilsgemeinde und Umgebung. Zwei Jahre nach Eröffnung erfolgte der Bau des Sprungturms mit 1- und 3-Meter-Brett sowie 3- und 5- Meter-Plattform. 1992 kam am Nichtschwimmerbecken eine Breitrutsche hinzu, die gerne und ausgiebig genutzt wird. Ende der 1990er Jahre wurde die Wasserqualität im Nichtschwimmerbecken durch neue Einströmungen deutlich verbessert.
Mit dem Waldbadsanierungskonzept im Jahr 2002 fiel der Startschuss für umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen. Den Anfang machte der Umbau des Dusch- und Sanitärbereichs in den Jahren 2003/2004. Im darauf folgenden Jahr wurde das Kinderplanschbecken verlegt und erneuert. 2011 wurde dann das Schwimmerbecken in Angriff genommen und saniert. Abschließend öffnete 2017 das neue Eingangsgebäude
mit Räumen für örtliche Vereine erstmals seine Pforten.
Zusätzlich erfolgten viele Neuerungen wie der Anstrich des Sprungturms, die Ausstattung mit Anlagen für Minigolf,
Volleyball und Tischtennis, die Errichtung eines Kletterturms sowie der Neubau des Kiosks am Kinderplanschbecken.
Die Gesamtkosten der Sanierung einschließlich dem Neubau des Gebäudes belaufen sich auf rund 3,08 Mio. €, die durch die Gemeinde selbst ohne Zuschüsse finanziert wurden.
Großen Wert legt die Gemeinde auch auf den barrierefreien Ausbau des Waldbades, sodass keiner vom Badespaß ausgeschlossen bleibt. Hierzu wurden der Eingangsbereich sowie der Zugang zum Kiosk mit einer Rampe ausgestattet. Es gibt außerdem einen Beckenlift, der bei Bedarf Besuchern beim Einstieg in die Schwimmbecken hilft. Breite Treppen erleichtern zudem das Einsteigen in das tiefe Ende der beiden großen Schwimmbecken. Als visuelle, nicht sprachliche Unterstützung werden außerdem Tafeln mit Piktogrammen zu den Baderegeln und Sicherheitshinweisen installiert.