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Der regionale Arbeitsmarkt im März 2025 im Landkreis Erding
Weniger Arbeitslose zum Frühlingsanfang
Der Bezirk der Agentur für Arbeit Freising umfasst die Landkreise Freising, Erding, Dachau und Ebersberg.
Der regionale Arbeitsmarkt im Überblick
Mit dem Beginn des Frühlings hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt der Region leicht verbessert: Im März 2025 reduzierte sich in den Landkreisen Dachau, Ebersberg, Erding und Freising die Zahl der Arbeitslosen auf 12.212 Personen.
Das waren 284 Arbeitslose weniger als im Vormonat. Entsprechend sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf einen aktuellen Wert von 3,2 Prozent.
„Die Entwicklung, die in den letzten Wochen auf unserem Arbeitsmarkt zu beobachten war, ist vor allem durch den saisonalen Effekt zu erklären“, bilanziert Nikolaus Windisch, Chef der Agentur für Arbeit Freising. Nach der Winterpause wurden in den witterungsabhängigen Branchen wie dem Bauhauptgewerbe, dem Dachdeckerhandwerk, dem Garten- und Landschaftsbau sowie dem Gerüstbau die Arbeiten wieder aufgenommen.
Insgesamt konnten im März 1.524 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden und eine neue Arbeitsstelle antreten, das waren 380 Personen mehr als im Februar 2025.
Die Zahl der Arbeitslosen bewegt sich im Vergleich zu den Vorjahren dennoch auf einem etwas höheren Niveau. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland, die unverändert von konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen geprägt ist, wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Freising aus.
So waren im März 2025 in den vier Landkreisen 1.957 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat. Im März 2024 errechnete sich noch eine Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent.
Personal wird nachgefragt
Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass sich die Arbeitskräftenachfrage weiterhin auf einem guten Niveau bewegt: So informierten die Betriebe die Agentur für Arbeit Freising im März 2025 über 941 neu zu besetzende Stellen in den vier Landkreisen.
Damit befanden sich insgesamt 5.418 Arbeitsangebote im Stellenpool der Arbeitsagentur.
Die größte Nachfrage kam zuletzt aus dem Berufssegment der Verkehrs- und Logistikberufe: Es wurden Mitarbeitende für 1.264 offene Stellen gesucht. Bei den Fertigungstechnischen Berufen waren 752 Stellen vakant. Im Berufssegment der Handelsberufe waren 643 Stellen unbesetzt.
Halbjahresbilanz auf dem regionalen Ausbildungsmarkt
Es ist Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt: Seit dem Beginn des Berufsberatungsjahres 2024/2025 am 1. Oktober 2024 wurden der Agentur für Arbeit Freising von den Ausbildungsbetrieben in den vier Landkreisen insgesamt 2.805 Ausbildungsstellen gemeldet.
Das waren 251 Stellen mehr als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Zeitgleich meldeten sich 2.046 Bewerberinnen und Bewerber für eine Berufsausbildung bei der Berufsberatung ihrer Arbeitsagentur, 263 Personen mehr als im Vorjahr.
1.316 Jugendliche hatten zuletzt noch nicht den passenden Ausbildungsplatz gefunden. Doch für alle, die noch auf der Suche sind, ist es für eine Bewerbung nicht zu spät: Im März 2025 waren noch 1.554 der bei der Agentur für Arbeit Freising gemeldeten Ausbildungsstellen vakant.
Besonders gute Chancen eine Lehrstelle zu bekommen, haben – bei passenden individuellen Voraussetzungen – junge Leute, die sich für Ausbildungen zu Einzelhandelskaufleuten, zu Verkäuferinnen und Verkäufern, zu Handelsfachwirtinnen und Handelsfachwirten, zu Kaufleuten im Bereich Großhandelsmanagement oder zu Lagerlogistik-Fachkräften interessieren. Auch im Handwerk sind noch Ausbildungsstellen zu vergeben.
„Es ist erfreulich, dass die Unternehmen unserer Region an ihrer hohen Ausbildungsbereitschaft festhalten. Schließlich ist die Ausbildung von Jugendlichen ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Fachkräfte von morgen“, betont Nikolaus Windisch.
Aktuell herrscht noch viel Bewegung auf dem regionalem Ausbildungsmarkt, doch es zeichnet sich bereits ab, dass dieser ein Bewerbermarkt bleibt: Die Zahl der Stellen übersteigt die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber. „Ich rate den Unternehmen deshalb, bei der Suche nach zukünftigen Fachkräften verschiedene Wege zu beschreiten, zum Beispiel auch älteren oder vermeintlich schwächeren Bewerberinnen und Bewerbern eine Chance zu geben“, so der Agenturchef.
Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften und Informationen zu Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit erhalten Betriebe bei ihrer Ansprechperson im Arbeitgeber-Service oder unter der gebührenfreien Service-Nummer 0800 4 5555 20.
Der Arbeitsmarkt im Landkreis Erding
Arbeitslosigkeit:
Zum Frühlingsanfang waren bei der Agentur für Arbeit Erding insgesamt 2.489 Personen arbeitslos gemeldet und somit 76 Frauen und Männer weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank entsprechend um 0,1 Prozentpunkte auf einen Wert von 2,9 Prozent. Im März vor einem Jahr errechnete sich für den Landkreis Erding eine Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent.
Personalnachfrage:
Die Unternehmen der Region informierten den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit im März 2025 über 251 neu zu besetzende Arbeitsstellen im Landkreis Erding. Damit waren insgesamt 978 bei der Arbeitsagentur gemeldete Stellen vakant.
Halbjahresbilanz Ausbildungsmarkt:
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres am 1. Oktober 2024 ist ein halbes Jahr vergangen: In dieser Zeit meldeten die Betriebe 575 zu besetzende Ausbildungsstellen im Landkreis, 47 Stellen mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 369 Ausbildungsstellen waren im März 2025 noch vakant.
Gleichzeitig nahmen 443 Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsstellen das Beratungsangebot ihrer Agentur für Arbeit wahr, 123 Personen mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Davon waren zuletzt noch 307 Jugendliche auf der Suche nach einer beruflichen oder schulischen Perspektive.
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